jan schmitt

 

 

Der Regisseur ist 1967 in Mannheim geboren. Sein erster abendfüllender Dokumentarfilm "Wenn einer von uns stirbt, geh' ich nach Paris" (2009) über den rätselhaften Selbstmord seiner Mutter hat große Beachtung erlangt. Als erste Regiearbeit, gedreht 2005/ 2006 in Bremerhaven, Heidelberg, Paris und der Türkei, löst der Film 2010 einen Sturm der Entrüstung über systematischen Kindsmissbrauch in kirchlichen und staatlichen Einrichtungen mit aus und hat so den öffentlichen Diskurs gefördert. Sein Dokumentarfilm-Debüt (81 Min.) war der erste derartige Kinofilm zu sexualisierter Gewalt gegen Kinder in Deutschland. Bundesstart am 19.11.2009, auf dem Filmfestival "This Human World" in Wien 2010, TV-Ausstrahlung in 3sat 2011 und in zdf.kultur 2013. Jan Schmitt beginnt zuvor sein Studium der Politische Wissenschaft 1990 an der Freien Universität Berlin. Als Autor und Redakteur arbeitet er für verschiedene Hörfunk- und Fernsehsender, seit 2001 und bis heute auch für das ZDF. Nach dem Studium absolviert Jan Schmitt zahlreiche Workshops und Seminare bei namhaften Filmemachern, Dramaturgen und Drehbuchautoren wie Trevor Peters, Andres Veiel, Andreas Dresen, Marcel Ophüls, Wolfgang Kirchgäßner, EckhardJan Schmiit vorm Caligari Theophil, Roland Zag, Barbara Oslejsek, Uli M. Fischer. Als freier Autor und Filmregisseur lebt und arbeitet Jan Schmitt seit 1990 in Berlin, seit 2007 auch in Wiesbaden als Pendler zwischen den Welten. 2016 legt der Regisseur mit "Mein Vater, sein Vater und ich (2015) laut Kritik ein "essayistische Wunder von einem zeitgemässen Dokumentarfilm" (Kino-Zeit.de) vor. Bislang realiiert, produziert und finanziert er seine filmischen Arbeiten weitgehend unabhängig als freier Dokumentarfilm-Regisseur. Ein dritter Film ist in Arbeit.